Zahnmedizin Archive - Zahnarzt Dr. Fehlner - Coburg / Kronach
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Zahnmedizin

Bleaching Kronach

Bleaching mit Philips ZOOM!: Schöne, weiße Zähne

Oft besteht der erste Kontakt mit unserem Gegenüber aus einem Lächeln. Sind die Zähne schön und gepflegt, sticht uns der Gesprächspartner gleich positiv ins Auge. Ebenso verhält es sich umgekehrt: Fühlt sich eine Person mit ihrem Lächeln rundum wohl, strahlt sie das auch aus.

Heutzutage ist es kein Hexenwerk mehr, eine schöne, saubere, harmonisch verlaufende Zahnreihe zu bekommen. Mit dem schonenden Verfahren von Philips ZOOM! können wir Ihre Zähne in unserer Praxis effektiv und dabei schonend aufhellen.

Bleaching: Daheim oder beim Zahnarzt?

Der natürliche Alterungsprozess, aber auch die Einflüsse von Tee, Kaffee, Rotwein oder Nikotin können die Zähne gelblich-braun verfärben.

Die ästhetische Zahnmedizin kann helfen, diese festsitzenden Farbmoleküle per Zahnaufhellung bzw. Bleaching zu entfernen.

Obwohl es eine Vielzahl von freiverkäuflichen Produkten für weißere Zähne auf dem Markt gibt, empfehlen wir Ihnen, das Bleaching lieber beim Zahnarzt unter professioneller Anleitung durchzuführen. Die Produkte sind zwar oft preislich günstiger, aber deutlich weniger effektiv. Zudem „vergilben“ die Zähne meist nach kurzer Zeit wieder. Außerdem können die Produkte bei falschem Gebrauch Zähne und Zahnfleisch schädigen.
Das Bleaching bei uns in der Praxis ist deutlich sicherer, denn Sie stehen unter fachkundiger Beobachtung.

Wie funktioniert das Bleaching mit Philips ZOOM!?

Das Aufhellungsverfahren in unserer Praxis basiert auf Produkten mit speziellen aufhellenden Wirkstoffen, die in einem Gel vereinigt auf die Zähne aufgetragen werden. Die Wirkstoffe dringen nun in den Zahn ein und „entfärben“ ihn von den verdunkelnden Farbmolekülen, die sich auf ihm abgelagert haben. Intensiviert wird diese Prozedur durch den gezielten Einsatz einer speziell dafür entwickelten Lampe mit blauem LED-Licht. Dieses Licht wirkt wie ein Katalysator – es wird von den gelben Stellen im Zahn absorbiert und die Komplementärfarben ergänzen sich zu weiß. Der Zahnaufhellungsprozess wird gleichzeitig mit mehr Energie versorgt, sodass ein besseres Aufhellungsergebnis als bei vergleichbaren Systemen erzielt wird.

Philips ZOOM! wurde so entwickelt, dass die Zähne hochwirksam und zugleich möglichst schonend aufgehellt werden. Während der Behandlung werden Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch nicht beschädigt.

Bleaching mit Philips ZOOM! Kronach

Philips ZOOM! gehört zu den weltweit führenden Zahnaufhellungssystemen. Die Behandlungsmethode hat bereits über 4 Millionen Menschen auf der ganzen Welt zu einem weißeren Lächeln verholfen.

Die Effektivität und Nachhaltigkeit konnte in klinischen Studien nachgewiesen werden. Auch nach 30 Tagen sind die Zähne um 42% heller als nach einer anderen Zahnaufhellung ohne Lampe.

Haben wir Sie neugierig gemacht oder konnten wir Sie überzeugen?
Vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Praxis für ein Bleaching mit Philips ZOOM!.

Praxis für Zahngesundheit
Dr. med. dent. Karl Fehlner

Rodacher Straße 10a
96317 Kronach

Tel.: (0 92 61) 61 04 05
Mail: kfehlner@aol.com

Foto: © mimagephotography / elements.envato.com

Angstpatienten Kronach

Wie kann ich meine Zahnarztangst überwinden?

Wir geben zu: Ein Zahnarztbesuch ist nicht unbedingt die angenehmste Angelegenheit im Leben. Vielen Menschen macht es dennoch nichts aus, sich untersuchen und behandeln zu lassen. Einigen aber fällt es schwer, den Gang zum Zahnarzt anzutreten, denn sie leiden unter „Dentalphobie“ bzw. „Oralophobie“, einer krankhaften Angst vor dem Zahnarztbesuch.

Was bedeutet Zahnarztangst?

In manchen Fällen ist die Angst sogar so stark, dass Betroffene den Termin nur unter großer Anstrengung oder sogar gar nicht wahrnehmen können, da sie schon bei dem bloßen Gedanken an die Situation beim Zahnarzt eine Panikattacke verspüren. Sie leiden unter starkem Herzrasen, Schweißausbrüchen und Zittern – ganz wie bei anderen Phobien auch. Aus diesem Grund wird der Arzttermin dann kurzfristig abgesagt. Diese Vermeidungsstrategie lässt jedoch einen Teufelskreis entstehen: Da Termine von Angstpatienten so selten wahrgenommen werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Schäden an den Zähnen bilden bzw. gebildet haben. Diese wiederum bedürfen einer Behandlung, die dann aus Angst nicht wahrgenommen wird. So schaukelt sich die Situation immer weiter nach oben.

Tipps gegen Zahnarztangst

Regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt sind nicht nur für die Zahngesundheit, sondern auch für das Wohlbefinden des gesamten Körpers wichtig. Um den Teufelskreis zu durchbrechen oder gar nicht erst entstehen zu lassen, haben wir einige Tipps für Sie parat. Diese können Ihnen den Gang zum Zahnarzt erleichtern.

Tipp 1: Ein auf Angstpatienten spezialisierter Zahnarzt
Sie sind nicht alleine, wenn Sie unter Zahnarztangst leiden. Daher gibt es mittlerweile viele Ärzte, die sich eben auf diese Patienten spezialisiert haben und besondere Rücksicht auf sie nehmen. Unser Team besteht aus qualifizierten, erfahrenen Ärzten und Mitarbeitern, bei denen Sie in den allerbesten Händen sind. Empathie ist uns wichtig – die Behandlung und Ihre Angst davor brauchen Ihnen nicht peinlich zu sein. Durch ein unverbindliches Erstgespräch, bei dem Sie nicht behandelt werden, können Sie uns und die Umgebung kennenlernen und Vertrauen fassen.

Tipp 2: Teilen Sie uns Details über Ihre Angst mit
Damit wir Sie noch besser behandeln können, sollten Sie ehrlich zu sich selbst und natürlich auch zu uns sein. Das bedeutet: Sprechen Sie über Ihre Angst und teilen Sie uns mit, wovor genau Sie sich fürchten. Indem Sie die Angst benennen, können wir Ihnen die beste Unterstützung liefern, sie zu überwinden und auszuschalten. Gemeinsam finden wir einen Weg, damit Sie sich wohlfühlen! Ist es beispielsweise die Angst vor Schmerzen, so geben wir Ihnen eine Betäubungsspritze oder – falls Sie sich vor der Spritze fürchten – ein Betäubungsspray. Wenn Ihnen das Geräusch des Bohrers Unbehagen bereitet, kann Musik auf den Ohren helfen. Sollte eine größere Zahnbehandlung notwendig sein, stehen Ihnen die Möglichkeiten des Dämmerschlafs oder der Vollnarkose zur Verfügung.

Tipp 3: Sorgen Sie für emotionale Unterstützung
Ein Familienmitglied, Ihr Partner, jemand aus dem Freundeskreis oder eine andere Vertrauensperson kann Sie gerne zur Behandlung begleiten, sie motivieren, trösten und Ihnen beistehen. Vielen Angstpatienten hilft allein schon die Anwesenheit einer bekannten Person an ihrer Seite, um sich zu beruhigen.

Tipp 4: Positive Gedanken
Ängste und Sorgen lassen sich am besten aus dem Kopf vertreiben, indem man sich ablenkt. Denken Sie an schöne oder heitere Erlebnisse, so vergeht die Behandlung deutlich schneller.

Tipp 5: Entspannungstechniken
In Kombination mit dem positiven Denken wirken erlernbare Entspannungstechniken wahre Wunder. Atem- und Meditationsübungen bremsen die Nervosität. Auch die progressive Muskelentspannung und Yoga haben sich bewährt.

Zahnarzt Kronach: Behandlung von Angstpatienten

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit diesen Tipps ein wenig weiterhelfen. Zumindest so, dass Sie den nächsten Termin bei uns wahrnehmen und nicht absagen möchten 😉.

Machen Sie sich keine Sorgen: Gemeinsam bekommen wir Ihre Angst in den Griff!

Foto: © AboutImages / elements.envato.com

Bleaching Kronach

Wissenswertes zum Bleaching: 5 Fragen zur Zahnaufhellung

Strahlend weiße Zähne lassen uns nicht nur gesund, aktiv und gepflegt erscheinen, sondern machen uns auch deutlich jünger. Da ist es umso ärgerlicher, dass sich unsere Zähne durch den natürlichen Alterungsprozess und den Konsum von Rotwein, Tee, Kaffee und Zigaretten gelblich-braun verfärben können. Zum Glück gibt es heute die Möglichkeit, die Zähne mit einem Bleaching aufzuhellen. Wir haben Ihnen ein paar interessante Fakten zu diesem Thema zusammengetragen.

1. Wie funktioniert das Bleaching?

Wir mischen aus der chemischen Substanz Kerbamidperoxid und Wasserstoffperoxid ein spezielles hochkonzentriertes Gel an, das wir nach einer gründlichen Reinigung auf Ihre Zähne auftragen. Dieses Gel wird unter einer Lampe erwärmt oder per Lichtquelle aktiviert. Auf diese Weise werden die störenden Farbpigmente im Zahnschmelz zerstört. Die Zähne verlieren ihre gelbliche Farbe und werden wieder weiß.

2. Können auch nur einzelne Zähne gebleicht werden?

Es ist möglich, dass – z. B. aufgrund einer Zahnspange – ein einzelner Zahn deutlich dunkler ist als die anderen. Auch diesen einzelnen Zahn können wir aufhellen. Die Vorgehensweise ist dieselbe wie oben beschrieben.

Einer anderen Methodik bedarf es, wenn ein Zahn beispielsweise infolge einer Wurzelkanalbehandlung seine Farbe verändert hat. Hierbei tragen Blutbestandteile und deren Zerfallsprodukte die Schuld: Sie können den Zahn nach einiger Zeit gräulich erscheinen lassen. Um ihn der Farbe des restlichen Gebisses anzugleichen, kann dieser einzelne Zahn behandelt werden. Zu diesem Zweck öffnen wir den toten Zahn und bringen in die Höhle des oberen Zahnnervs einen mit Wasserstoffperoxid-Lösung getränkten Wattebausch ein. Dieser verbleibt für drei bis fünf Tage im Zahn und bleicht ihn. Nach Abschluss der Behandlung verschließen wir die Höhlung mit einer zahnfarbenen Füllung.

3. Können Zahnersatz und Füllungen während des Bleachings auch aufgehellt werden?

Kronen, Brücken oder Füllungen reagieren nicht auf das hochkonzentrierte Bleaching-Gel. Auf Wunsch können sie nach dem Bleichen der neuen Farbe angepasst und ausgetauscht werden.

4. Sind Bleaching-Produkte aus der Drogerie genauso effektiv?

Freiverkäufliche Bleaching-Produkte aus der Drogerie enthalten wesentlich weniger Bleichstoffe und sind daher auch nicht so effektiv. Sie können zu einer kurzfristigen Aufhellung führen, rauen dabei aber den Zahnschmelz oft an. Die Folge: Verfärbende Partikel können sich noch stärker am Zahn anhaften. Außerdem ist die Gefahr der Anwendungsfehler groß. Es ist also wirksamer, schonender und gesünder, ein Bleaching von einem Profi durchführen zu lassen.

5. Wie lange hält das Bleaching-Ergebnis an?

Durchschnittlich können Sie den aufhellenden Effekt über einen Zeitraum von zwei bis vier Jahren genießen. Ob und wie schnell Ihre Zähne wieder nachdunkeln, ist abhängig von der Beschaffenheit Ihrer Zähne, Ihren Lebensgewohnheiten und der Zahnpflege. Wenn Sie viele „Verdunkler“ (Kaffee, Tee etc.) konsumieren, können Ihre Zähne in einer kürzeren Zeitspanne wieder nachdunkeln. Aber dies ist kein Problem – auf Wunsch kann ein Bleaching wiederholt werden.

Bleaching in Kronach

Gerne führen wir eine Zahnaufhellung bei Ihnen durch, wenn Ihre Zähne nicht so strahlen wie sie sollen. Bevor wir allerdings das Bleaching durchführen, kontrollieren wir Ihre Zähne genau und klären ab, ob es Gegenanzeigen für die Behandlung gibt. Vorsicht geboten ist bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren, schwangeren und stillenden Frauen, Patienten mit sensiblen Zähnen, Zahnfleischentzündung, Parodontitis oder Karies und bei Allergikern. In diesen Fällen entscheiden wir individuell, ob wir ein Bleaching machen können. Bei den meisten Patienten können wir es aber ohne Probleme in Angriff nehmen.

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Zahnersatz Kronach

Warum benötigt es Zahnersatz?

Der Verlust eines Zahns ist mehr als nur ein ästhetisches Problem. Wird die Zahnlücke nicht durch einen passenden Zahnersatz geschlossen, kann dies negative Auswirkungen auf Kiefer, Zähne und die allgemeine Gesundheit haben. In diesem Blog-Beitrag informieren wir Sie über die möglichen Konsequenzen einer unbehandelten Zahnlücke.

Mögliche Folgen einer bestehenden Zahnlücke

Je nach Position kann ein Zahnverlust ohne zeitnahen Ersatz gravierende Folgen für Betroffene haben:

  • Kauen und Abbeißen können erschwert sein.
  • Häufig verändert sich im Laufe der Zeit die Kaumuskulatur.
  • Sprachprobleme wie Lispeln können auftreten.
  • Möglich ist auch eine Zahnwanderung der die Lücke umschließenden Zähne.
  • Unter Umständen lockern sich die Nachbarzähne so weit, dass sie ausfallen.
  • Die verbliebenen Zähne werden meist fehl- bzw. überbelastet, was zu gesundheitlichen Auswirkungen abseits von Mund und Kiefer führen kann. Das ist besonders beim Herunterwachsen der Gegenzähne der Fall.
  • In Folge der fehlenden Zähne kann sich das Gewebe am Kiefer zurückbilden (Atrophie), was zudem negative optische Auswirkungen hat.
  • Je länger ein Zahn fehlt, desto deutlicher bildet sich der Kieferknochen an der betreffenden Stelle zurück.

Hinzu kommt eine gestörte Ästhetik, die – gerade beim Verlust eines Frontzahns – zu ernsthaften psychischen Beeinträchtigungen führen kann. Betroffene entwickeln nicht selten zwanghafte Verhaltensweisen, vermeiden es zu lachen, öffnen ihren Mund beim Sprechen so wenig wie möglich und leiden unter einer allgemeinen Verunsicherungen bzw. einem geringen Selbstbewusstsein.

Zahnersatz: Diese Möglichkeiten gibt es
Nicht ohne Grund empfehlen Zahnärzte einen Zahnverlust in den meisten Fällen schnellstmöglich auszugleichen. Je nach Lage und Anzahl der verlorenen Zähne bieten sich verschiedene Mittel des Zahnersatzes an.

Sofern sich die Kieferknochensubstanz noch nicht maßgeblich zurückgebildet hat, kann beispielsweise ein sehr lange haltbares Implantat zum Einsatz kommen. Alternativ ist bei kleineren Zahnlücken auch der Einsatz einer Brücke möglich. Der Aufwand für das Einsetzen einer Brücke gegenüber einem Implantat ist zwar deutlich geringer, jedoch ist die erforderliche Zahnhygiene merklich aufwendiger. Sind die Zahnlücken so groß, dass sie durch eine Brücke nicht mehr geschlossen werden können, wird eine Zahnprothese angewandt. Sofern die Zahnwurzel noch unbeschädigt ist, kann der Zahn dagegen oftmals durch eine Krone gerettet werden.

Zahnersatz Kronach
Das Schließen einer Zahnlücke durch Zahnersatz ist wichtig, um Folgeschäden an Kiefer und Zähnen zu vermeiden. In unserer Zahnarztpraxis in Kronach haben wir viel Erfahrung und beraten Sie eingehend zum Thema Zahnersatz.
Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns!

Foto: © golubovy / ID: 541003638 / istockphoto.com

Zahnarztpraxis Kronach

Parodontitis und Diabetes: So hängen die Krankheiten zusammen

Parodontitis und Diabetes sind nicht nur beides chronische Erkrankungen, sie sind auch noch auf andere Weise eng miteinander verbunden: Sie begünstigen sich gegenseitig. Das bedeutet: Ein Diabetes mellitus kann die Entstehung einer bakteriellen Entzündung des Zahnbetts (Parodontitis) fördern. Eine vorliegende Parodontitis wiederum hat ungünstige Auswirkungen auf eine Diabeteserkrankung. Im Fachjargon ist dabei von einer sogenannten „bidirektionalen Beziehung“ die Rede.
Wir gehen dem Zusammenhang von Parodontitis und Diabetes auf den Grund.

Der Einfluss von Diabetes auf Parodontitis

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Aufnahme von Glukose aus dem Blut in die Zellen gestört und dadurch der Blutzuckerspiegel erhöht ist. Sie ist ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor für die Entstehung einer Parodontitis. Diabetiker erkranken statistisch gesehen deutlich häufiger an einer Parodontitis als Nicht-Diabetiker und sind zudem von einem deutlich stärkeren Schweregrad der Erkrankung betroffen. Gerade schlecht eingestellte Diabetes-Patienten mit der entzündlichen Erkrankung des Zahnbetts tragen ein erhöhtes Risiko für Zahnverlust.

Man geht davon aus, dass der bei Diabetikern erhöhte Blutzuckerspiegel die Ausschüttung von Entzündungsmolekülen begünstigt, welche eine parodontale Entzündung auslösen können.

Der Einfluss von Parodontitis auf Diabetes

Parodontitis wiederum führt sowohl bei Diabetikern als auch bei gesunden Menschen zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Der Stoffwechsel von Diabetikern mit Parodontitis ist damit deutlich schlechter eingestellt als von Diabetes-Patienten, die nicht an einer Parodontitis erkrankt sind. Eine Parodontitis kann einen vorliegenden Diabetes dabei nicht nur verschlechtern, sondern ist sogar in der Lage, dessen Entstehung zu fördern.

Verantwortlich hierfür sind vermutlich die bei der Zahnerkrankung auftretenden Bakterien, welche die Insulinwirkung im Köper hemmen können. Das Stoffwechselhormon Insulin senkt im Körper den Blutzuckerspiegel.
Kontrollbesuche beim Zahnarzt sind für Diabetiker Pflicht
In Folge der bidirektionalen Beziehung zwischen Parodontitis und Diabetes sollten sowohl Diabetiker als auch Parodontitis-Patienten verstärkt auf ihre Zahngesundheit achten. Insbesondere die folgenden Vorsorgemaßnahmen sind von großer Bedeutung:

• zahnärztliche Kontrollbesuche (mindestens auf jährlicher Basis)
• regelmäßige Durchführung einer professionellen Zahnreinigung
• richtige Blutzuckereinstellung
• gute Mundhygiene – inklusive Verwendung von Interdentalbürsten und Zahnseide

Parodontitis-Behandlung von Diabetes-Patienten in Kronach

Eine schnelle und adäquate Behandlung von Parodontitis-Patienten sowie von Diabetes-Patienten mit Parodontitis ist essenziell, um einer Verschlechterung der beiden Krankheitsbilder weitestgehend zuvorzukommen. In unserer Zahnarztpraxis in Kronach kümmert sich ausschließlich geschultes, erfahrenes Fachpersonal um Sie.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit uns!

Foto: © ALDECAstudio / ID: 147961624 / fotolia.com

Implantate Kronach

Kieferknochenaufbau für Zahnimplantate

Wenn ein Zahn oder mehrere Zähne durch Krankheit oder einen Unfall verloren gehen, kann man ihn/sie heutzutage mit konservativen Methoden wie Zahnbrücken, Kronen oder Prothesen ersetzen. Eine beliebte und sehr effektive Möglichkeit des Ersatzes ist auch das Setzen eines Implantats, da Funktion und Optik dem natürlichen Zahn extrem nahekommen. Ausschlaggebend für den Erfolg einer Implantation ist der Zustand des Kieferknochens. Was es bedeutet, wenn dieser zurückgegangen ist und wie wir Ihnen helfen können, damit eine Implantation dennoch möglich und dauerhaft erfolgreich ist, erklären wir in diesem Blog-Beitrag.

Wann ist ein Knochenaufbau notwendig?

Unter dem Begriff „Implantat“ versteht man Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln. Dieser wird in den Kieferknochen eingepflanzt, um einen verlorenen Zahn zu ersetzen. Im Idealfall wächst er dort so fest an wie vorher die natürlichen Zahnwurzeln.

Um diese künstliche Zahnwurzel fest im Kiefer des Patienten zu verankern, ist es wichtig, dass die Oberfläche des Implantats komplett mit Knochen bedeckt ist, damit seine oberen Gewindegänge nicht freiliegen. Dazu ist ausreichend stabiles Knochenmaterial nötig, denn: Ein dichter Kieferknochen nimmt Zahnimplantate deutlich besser an als ein dünner, möglicherweise poröser Knochen.

Wird eine Lücke über eine längere Zeit nach dem Zahnverlust nicht mit einem Ersatz versorgt, kann das Weichgewebe in dem betroffenen Bereich aufgrund mangelnder Belastung verloren gehen. Im weiteren Verlauf beginnt auch meist der Kieferknochen sich abzubauen und zu schrumpfen. Das ist ähnlich wie bei unseren Muskeln: Wenn sie nicht mehr trainiert werden, nehmen sie ab und verkleinern sich. So ist es auch beim Kieferknochen. Wird er nicht gebraucht, schwindet er langsam, aber stetig.

Ist der Rückgang des Kieferknochens so weit fortgeschritten, dass für eine sichere Implantation nicht mehr genügend Knochenmaterial zur Verfügung steht, kann die moderne Zahnmedizin helfen. Mit einem Kieferknochenaufbau ist das Einsetzen der Implantate meist dennoch möglich und dauerhaft erfolgreich.

Wie funktioniert der Aufbau des Kieferknochens?

Je höher und dicker der Kieferknochen ist, desto besser sind die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Einsetzen von Implantaten. Der Knochen darf nicht weniger als 8mm hoch und 5mm breit sein. Steht zu wenig Kieferknochen für die Behandlung zur Verfügung, können wir ihn durch körpereigene Knochen oder Knochenersatzmaterial ersetzen. Das neue Knochenmaterial wächst dann an der gewünschten Stelle fest an, umschließt das Implantat sicher und gibt dem Zahnersatz so festen Halt.

Für den Knochenaufbau können Ihr eigener Knochen sowie natürliches oder synthetisches Knochenersatzmaterial verwendet werden.

Das eigene Knochenmaterial wird an einer anderen Stelle, meist Kinn oder Kieferwinkel, entnommen. Bei ausgeprägtem Kieferschwund kann das benötigte Material auch aus dem großen Beckenknochen entnommen werden.

Natürliches Knochenersatzmaterial besteht aus tierischem Knochen und Bindegewebe, das für die Transplantation speziell aufbereitet wird. Es eignet sich zum Auffüllen kleinerer Knochendefekte. In manchen Fällen wird es auch mit dem Eigenknochen des Patienten gemischt.

Als dritte Möglichkeit steht synthetisches, also künstliches Knochenersatzmaterial aus Keramik und sog. bioaktiven Gläsern, zur Verfügung. Dieses wird auf der Basis von Kalzium hergestellt.

In der Regel können Knochenaufbaumaßnahmen während des Einsetzens der Implantate erfolgen – sofern nur kleine Stellen aufgebaut werden müssen. Sind größere Knochenbereiche zu ersetzen, folgt auf den Aufbau eine 3- bis 6-monatige Heilungsphase. Danach können dann die Implantate eingesetzt werden.

Knochenaufbau im Oberkiefer und im Unterkiefer

Wenn der Oberkiefer zu wenig Knochen für eine Implantation bietet, kann der Defekt durch das Einbringen von Knochenersatzmaterial in die Nasennebenhöhle behoben werden. Dies nennt man Sinuslift. Der chirurgische Eingriff dabei ist minimal. Es wird von der Mundhöhle aus operiert, dadurch entstehen keine Wunden oder Narben im Gesicht.

Fehlt die Knochensubstanz im Unterkiefer, ist die Transplantation mit Eigenknochen eine gängige Methode zum Ausgleich. Aus einer anderen Stelle im Unterkiefer wird hierzu ein ausreichend großes Stück Knochen entnommen und dort befestigt. Auch bei diesem chirurgischen Eingriff entstehen keine von außen sichtbaren Narben. Der Eingriff erfolgt durch die Kiefer- oder Mundhöhle.

Kieferknochenaufbau Kronach

Wir sind Ihre Experten für eine erfolgreiche Zahnimplantation und Knochenaufbau! Damit können wir ein ausreichend großes Kiefervolumen schaffen, damit ein Zahnimplantat sicher und fest verankert werden kann.

Kontaktieren Sie uns dazu gerne!

Foto: © crevis / ID: 57545409 / fotolia.com

Zahnaufhellung mit Bleaching oder Veneers

Zahnaufhellung mit Bleaching oder Veneers?

„Deine Zähne sind wie die Sterne – gelb und weit auseinander!“
Das kann man nicht gerade als charmant oder gar als Kompliment bezeichnen.

Schöne, ebenmäßige Zähne ohne Verfärbungen gelten als attraktiv, lassen den Besitzer dynamisch, gepflegt und gesund erscheinen. Doch Mutter Natur hat das strahlend weiße Lächeln nicht jedem geschenkt. Zudem können sich die Zähne im Laufe des Lebens verfärben , z. B. durch Nikotinkonsum, Kaffee, Tee, Wein oder Eingriffe wie Wurzelbehandlungen. In diesen Fällen kann die ästhetische Zahnheilkunde helfen. Wir stellen Ihnen in diesem Blog-Artikel zwei verschiedene Verfahren der Zahnaufhellung vor: das Bleaching sowie das Aufbringen von Veneers.

Was kann das Bleaching?

Seit Jahren liegt das Bleaching, also das Bleichen verfärbter Zähne, im Trend und ist eine bewährte Methode, um Zähne wieder strahlen zu lassen.

Hierbei bringt der Zahnarzt ein spezielles hochkonzentriertes Gel (eine Mischung aus der chemischen Substanz Kerbamidperoxid und Wasserstoffperoxid) auf die Zähne auf. Dann wird es unter einer Lampe erwärmt oder per Lichtquelle aktiviert. Die verfärbenden Farbstoffe im Zahnschmelz werden auf diese Weise schonend gebleicht, der Zahn wird entfärbt.

Mit einem Bleaching können sogar Zähne behandelt werden, die von Natur aus dunkler sind. Zudem kann auch „Endo-Zähnen“, also Zähnen, die aufgrund einer Wurzelkanalbehandlung dunkel verfärbt sind, mittels internen Bleachings zu einer deutlich helleren Färbung verholfen werden.

Was können Veneers?

Eine Alternative zum Bleaching stellt das Aufbringen hauchdünner Verblendschalen auf die Zähne dar. Mit einem solchen Veneer lässt sich nicht nur die Farbe des Zahns verbessern, sondern es können auch kleine Beschädigungen an den Zähnen verdeckt werden. Außerdem lässt sich mit den hauchdünnen Verblendschalen aus feiner Spezialkeramik auch die Form der Zähne geringfügig optimieren: So kommen sie z. B. bei Frontalzahnlücken und großen Abständen zwischen den Zähnen zum Einsatz, bei unschönen Füllungen, Rissen in den Zähnen, abgebrochenen Ecken sowie zu kurzen, zu kleinen oder unterschiedlich großen Zähnen. Außerdem können kleinere Fehlstellungen ausgeglichen und Zahnschäden nach Unfällen beseitigt werden.

Bleaching oder Veneers: Für wen ist welche Methode geeignet?

Wer hübsche Zähne hat, bei denen lediglich der Zahnschmelz aufgehellt werden soll, für den ist ein Bleaching zweifelsohne eine gute Möglichkeit. Grundvoraussetzung für den Erfolg des Bleichens ist die Gesundheit des Zahnfleischs und der Zähne. Gibt es hier nichts zu beanstanden, kann das Bleaching ohne Probleme erfolgen. Es können sogar nur einzelne Zähne aufgehellt werden. Das Bleaching kann jedoch an seine Grenzen kommen: Bei Kronen und Füllungen funktioniert diese Methode nicht. Außerdem hält die Aufhellung nicht ewig: Durchschnittlich ist der Effekt 2 bis 4 Jahre zu erkennen. Es ist aber möglich, das Bleaching zu wiederholen.

Veneers wiederum sorgen nicht nur für gleichmäßig helle Zähne. Mit ihrer Hilfe lassen sich medizinisch sinnvolle und substanzschonende Korrekturen an den Zähnen vornehmen, die früher nur mit Kronen möglich waren. Veneers sind zudem geeignet, den Zahn bei großen Füllungen hinter dünnem Schmelz zu stabilisieren.

Zahnaufhellung Kronach

Kurz zusammengefasst: Ein Bleaching eignet sich zur reinen Farbaufhellung der Zähne, Veneers werden nicht nur aus ästhetischen, sondern auch aus funktionellen Gründen verwendet.

Wenn Sie sich eine Zahnaufhellung wünschen, kommen Sie gerne in unserer Praxis in Kronach vorbei. Welche Methode für Ihre Zähne die richtige ist, entscheiden wir mit Ihnen gemeinsam, nachdem wir uns Ihre Zähne angesehen haben.

Kontaktieren Sie uns gerne für einen Beratungstermin!

Foto: ©jayzynism / ID:88252089 / fotolia.com

Professionelle Zahnreinigung: Was Sie wissen sollten

Schöne, saubere Zähne machen nicht nur einen gewinnenden optischen Eindruck. Mit einer professionellen Zahnreinigung sorgen wir nicht nur für attraktive Zähne, sondern helfen Ihnen auch dabei, Ihre Gesundheit zu erhalten. Mit einer intensiven Reinigung können gesundheitliche Risiken deutlich eingeschränkt werden. Was das bedeutet, erfahren Sie in diesem Blog-Artikel.

Was ist eine professionelle Zahnreinigung?

Selbst bei regelmäßiger, sorgfältiger Zahnpflege zuhause gibt es Stellen im Mund, die man mit Zahnbürste und
-seide kaum erreicht. Um diese kleinen „Defekte“ der täglichen Mundhygiene zu beseitigen und Zahnkrankheiten vorzubeugen, gibt es die „Professionelle Zahnreinigung“ (oder kurz: PZR). Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine intensive mechanische Reinigung der Zähne mit Spezialinstrumenten beim Zahnarzt. Die PZR ist ein essentieller Bestandteil der zahnmedizinischen Prophylaxe.

Nach der „normalen“ zahnmedizinischen Kontrolle wird die PZR von einer entsprechend geschulten Fachkraft durchgeführt. Dem Patienten werden alle Schritte begleitend erläutert. Zuerst werden Zahnstein, Verfärbungen sowie Plaque auf den Zahn- und erreichbaren Wurzeloberflächen entfernt. Im Anschluss werden die erreichbaren Zahnwurzeloberflächen sowie die Zahnzwischenräume intensiv gereinigt. Nun kommen Polierinstrumente und
-pasten zum Einsatz: Die Zahnkronen werden zum Strahlen gebracht. Eventuell werden die Zähne noch nachgereinigt und – zur Vorbeugung gegen Karies – fluoridiert.

Vorteile einer professionellen Zahnreinigung

Ein großer Vorteil liegt in der Reduzierung des Risikos für Krankheiten. Denn auch wenn Sie Ihre Zähne noch so gut pflegen, Sie erreichen niemals alle Stellen. Mit einer Handzahnbürste reinigen Sie nur rund 60% der Zahnflächen. Dementsprechend entfernen Sie auch nur (bis zu) 60% der Beläge. Der auf den Zähnen verbleibende Biofilm kann zur Entstehung von Plaque, Zahnstein, Karies und Zahnfleischentzündungen führen.
Bakterien im Mund können auch eine Gefahr für den gesamten Körper darstellen. Beispielsweise drohen bei einer unbehandelten Parodontitis u. a. Herz-Kreislauferkrankungen. Mit der PZR werden entsprechende Bakterien von den Zähnen entfernt und der Körper somit geschont.
Zudem hat die professionelle Zahnreinigung einen deutlichen kosmetischen Effekt: Plaque und Beläge lassen die Zähne stumpf wirken. Zahnstein unterstreicht das unattraktive Erscheinungsbild. Während der professionellen Zahnreinigung werden alle Ablagerungen entfernt. Dadurch stellt sich ein kosmetischer Effekt ein: Die Zähne strahlen wieder! Das Gebiss ist sauber, Patienten lieben das glatte Gefühl nach der intensiven Reinigung.

Professionelle Zahnreinigung Kronach

Eine gründliche Zahnpflege ist für die langfristige Gesundheit des Mundes und Ihres gesamten Organismus wichtig. Ebenso eine regelmäßige zahnärztliche Betreuung und eine auf Ihre Bedürfnisse angepasste PZR. Wir empfehlen Ihnen, diese Behandlung 1 bis 2 mal im Jahr zusätzlich zu Ihrer Vorsorgeuntersuchung in Ihrer Zahnarztpraxis Dr. Fehlner in Kronach durchführen zu lassen.

Falls Sie weitere Fragen zum Thema Zahnpflege oder Zahnreinigung haben, wenden Sie sich gerne an uns!

Foto: Dental care / Urheber: Jürgen Fälchle / fotolia.com

Zahnersatz Kronach

Gebiss oder Implantat: Was sind die Vor- und Nachteile? 

Unsere Zähne erfüllen vielerlei Funktionen: Sie sind unser wichtigstes Werkzeug bei der Nahrungsaufnahme und -zerkleinerung, wir benötigen sie für die Artikulation und zudem haben sie eine optisch-ästhetische Aufgabe, indem sie bei der Gesichtsformung helfen. Sie sind aber auch eine Art Statussymbol: Gerade, gut aussehende Zähne stehen für Erfolg, Gesundheit und Vitalität.

Ist das Gebiss nicht mehr komplett, z. B. aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls, können diese Funktionen nicht mehr optimal erfüllt werden. Der fehlende Zahn bzw. die fehlenden Zähne sollte/n dann ersetzt werden. Möglichkeiten dazu gibt es viele.

Heute stellen wir Ihnen die beiden möglichen Lösungen „Gebiss“ (Prothese) und „Implantate“ mit ihren Vor- und Nachteilen vor.

Zahnersatz durch Prothese

Umgangssprachlich Gebiss genannt, ist eine Zahnprothese als herausnehmbarer bzw. abnehmbarer Zahnersatz eine vergleichsweise kostengünstige Maßnahme, um den Verlust von Zähnen im Mund auszugleichen.

Dabei gibt es sogenannte Totalprothesen, die alle Zähne im Kiefer ersetzen. Sie bestehen meist aus einer Kunststoffbasis und den darauf befestigten künstlichen Zähnen. Durch Unterdruck halten sie am Kiefer.

Weiterhin gibt es Teilprothesen, die bei einem Gebiss mit Restbezahnung Verwendung finden. Sie können in unterschiedlichen Ausführungen hergestellt werden – beispielsweise als Klammerprothesen (Klammern und zusätzliche Auflagedorne dienen als Halte- und Stützelemente; wobei dies keine Dauerlösung darstellt) oder Modellguss-Teilprothesen (ein Metallgerüst mit Halte- und Stützelementen wird aus einem Guss hergestellt, als Material kommen hier meist eine Chrom-Cobalt-Molybdän-Legierung oder Titan zum Einsatz).

Vorteile einer Zahnprothese:
• Günstiger Zahnersatz mit Zuschuss von den gesetzlichen Krankenkassen
• Erweiterbar, falls weitere Zähne verloren gehen
• Das Gesundheitsrisiko ist gering, da es keine Abheilungsprozesse und das damit verbundene Risiko von Entzündungen oder Allergien gibt (allerdings ist dazu eine optimale Anpassung Voraussetzung)
• Leichte Pflege des Zahnersatzes: Einfach herausnehmen und regelmäßig sorgfältig reinigen

Nachteile einer Zahnprothese:
• Verrutschen der Prothese ist möglich
• Bei regelmäßigen Kontrollen durch den Zahnarzt und Reinigung daheim können Prothesen mehrere Jahre halten,  allerdings können gelegentliche Reparaturen oder Erneuerungen nötig werden
• Festsitzende Lösungen bieten ästhetisch ansprechendere Ergebnisse
• Bei Teilprothesen ist die Gefahr hoch, dass die restlichen Zähne an Karies erkranken
• Anfangs fällt es Betroffenen schwer, sich deutlich zu artikulieren
• Durch den Kunststoff der Prothese können die Geschmacksrezeptoren am Gaumen „abgedeckt“ werden, wodurch es zu einem Geschmacksverlust kommen kann

Zahnersatz durch Implantate

Vorteile eines Implantats:
• Die gesunden Zähne werden geschont, es ist z. B. kein Beschleifen der Nachbarzähne nötig
• Optisch nicht von den natürlichen Zähnen zu unterscheiden
• Mit Zahnimplantaten wird die Knochensubstanz gestärkt, sie baut sich nicht ab und bleibt erhalten
• Bei optimaler Pflege lebenslange Haltbarkeit
• Implantate sind auch bei hohen Kaubelastungen widerstandsfähig und bieten ein sicheres Beiß- und Kaugefühl
• Der Geschmackssinn bleibt erhalten
• Keine Einschränkung der Aussprache
• Sehr hohe Verträglichkeit und Biokompatibilität
• Der Einsatz von Implantaten ist auch beim Verlust mehrerer Zähne möglich
• Sicherer Halt, es ist kein Verrutschen möglich

Nachteile eines Implantats:
• Höhere Kosten als z. B. bei einem herausnehmbaren Zahnersatz
• Kostenintensive chirurgische Maßnahmen mit Aufbau des Kieferknochens notwendig, sofern Implantate bei Kieferschwund gesetzt werden müssen
• Allgemeine OP-Risiken: Narkose, mögliche Wundheilungsstörungen, Entzündungen etc.
• Erhöhte Anforderungen an die tägliche Mundhygiene
• Häufige Prophylaxe-Besuche beim Zahnarzt notwendig
• Überbelastung des Kiefergelenks aufgrund geringerer Abfederung des Kaudrucks möglich

Zahnersatz in Kronach

Kein Mensch ist gleich, wir können Ihnen hier nur allgemeingültige Informationen geben. Daher besprechen wir am besten persönlich in unserer Zahnarztpraxis in Kronach, welche Lösung für Sie die Beste ist, falls Sie einen Zahnersatz benötigen. Kontaktieren Sie uns gerne für einen Termin!

Foto: Senior couple sitting on grass / Urheber: yellowj / fotolia.com

Parodontitis und ihre Auswirkung auf den gesamten Körper

Erst blutet das Zahnfleisch, im späteren, unbehandelten Verlauf droht Zahnverlust: die Rede ist von Parodontitis, einer chronischen Entzündung des Zahnhalteapparats. Diese Symptome allein sind schon unangenehm genug, aber die Krankheit kann noch dramatischere Folgen mit sich bringen, denn sie kann sich auf den gesamten Körper auswirken und beispielsweise Herz, Gefäße oder sogar Schwangerschaften gefährden.

Bakterien und Plaque als Auslöser für Parodontitis

Nicht nur Karies lässt sich auf Bakterien zurückzuführen, die in der Mundhöhle vorkommen. Es ist erwiesen, dass manche dieser Keime – besonders bei nicht ausreichender oder falsch ausgeführter Mundhygiene – auf den Zahnoberflächen Plaque bilden können. Diese bakteriellen Beläge setzen Giftstoffe frei, die in das umliegende Zahnfleischgewebe eindringen können. Das menschliche Immunsystem möchte diese beseitigen, indem es mit einer Entzündung reagiert. Die Gingvitis, sozusagen die Vorstufe zur Parodontitis, entsteht und kündigt sich mit Rötungen, Schwellungen oder einer Blutungsneigung beim Kauen und Zähneputzen an. Bleibt die Entzündung unentdeckt, kann sie bis zum Kieferknochen vorrücken. Dabei zerstört sie Fasern, die den Zahn normalerweise im Kochen fixieren. Es entstehen tiefe, bakterienbesiedelte Hohlräume, die als Zahnfleischtaschen bezeichnet werden.

Erhöhtes Risiko für andere, schwerwiegende Erkrankungen

Chronische Entzündungen können den Körper belasten. In der Forschung gelten sie schon seit langer Zeit als Hauptverdächtige für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar die Bildung von Krebs. So auch bei der Parodontitis. Zahlreiche Studien haben in den letzten Jahren einen Zusammenhang mit anderen Erkrankungen im Körper nachweisen können:

  • Parodontitis und Diabetes
    Die Zuckerkrankheit kann durch die Entzündung des Zahnhalteapparats negativ beeinflusst werden. Aus den Entzündungsherden im Zahnfleisch gelangen Bakterien ins Blut, die die insulinvermittelte Glucoseaufnahme in die Skelettmuskeln beeinträchtigt. Das bedeutet, dass die Insulinresistenz bei Diabetes- und Parodontitis-Patienten weiter verschlechtert werden kann. Somit ist auch die Einstellung eines optimalen Blutzuckerspiegels erschwert. Das Risiko für diabetische Folgeerkrankungen wie Netzhaut- oder Nierenschäden kann sich erhöhen. Zudem bekommen Diabetiker die Zahnfleischerkrankung häufiger als Gesunde. Weiterhin schreitet sie bei ihnen schneller fort, wenn sie nicht richtig behandelt wird.
  • Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    Untersuchungen deuten auf einen Zusammenhang von Parodontitis, Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Beschwerden hin. Die Vermutung: Bakterien oder deren Giftstoffe gelangen aus der Mundhöhle ins Blut und lagern sich dort in den Gefäßwänden ab. Dort lösen sie ebenfalls Entzündungen aus, die zu Kalkablagerungen führen. Daraus resultieren schwere körperliche Probleme: Patienten, die unter chronischen Zahnfleischentzündungen leiden, haben ein 2,7-fach höheres Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden. Das Schlafanfall-Risiko ist sogar um 2,8-fach höher, für eine Erkrankung der Herzkranzgefäße 1,7-fach.
  • Schwangerschaft: Frühgeburten und untergewichtige Babies
    Die Gebärmutter von an Parodontitis erkrankten schwangeren Frauen produziert Entzündungsbotenstoffe als Reaktion auf die Zahn-Keime. Sie können vorzeitige Wehen auslösen: Schwangere, die an der Zahnfleischerkrankung leiden, erleiden im Vergleich zu zahngesunden Frauen 3 bis 7,5 mal so häufig eine Frühgeburt. Außerdem zeigte sich, dass Kinder häufig mit einem zu niedrigen Geburtsgewicht auf die Welt kommen, wenn die Mutter an Parodontitis leidet.
  • Krebs
    Menschen mit Parodontitis haben ein höheres Risiko Krebs im Kopf-Hals-Bereich zu entwickeln.

 

Dennoch: Kein Grund zur Panik

Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass es viele Studien gibt, die das gleichzeitige Auftreten von Parodontitis und anderen Gesundheitsproblemen feststellen konnten und somit einen direkten Zusammenhang nahelegen. Allerdings existiert derzeit noch keine Studie, die Parodontitis als einzige (!) Ursache für bestimmte Krankheiten definieren konnte – beispielsweise ist Parodontitis nicht der alleinige Auslöser für Arteriosklerose. Insofern gibt es keinen Grund, in Panik zu verfallen, falls Sie an einer Parodontitis erkrankt sind. Dennoch sollten Sie die Erkrankung ernst nehmen und eine Behandlung nicht unnötig hinauszögern.

Parodontitis-Behandlung in Kronach 

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